Orgel trifft Panflöte
das Konzert der Göppinger Orgelwochen in der Wallfahrtskirche Birenbach

 

Montag, 3. Oktober 2011
Wallfahrtskirche Birenbach, 17.00 Uhr
Eintritt 12,00 Euro

Orgel trifft Panflöte

Philippe Emmanuel Haas, Basel (CH), Panflöte,
Dominik Axtmann, Karlsruhe, Orgel
Eintritt: 12.-- €

Die ersten Orgeln der Antike waren in der Form und Anordnung ihrer Pfeifen der Panflöte nachempfunden. Deshalb ist die Kombination der beiden Instrumente schlüssig und reizvoll. Philippe Emmanuel Haas und Dominik Axtmann bieten ein Programm mit einem klassischen Repertoire, welches in Kirchen und an Höfen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in ganz Europa zur Aufführung kam.


 

Programm :

Jeremiah Clarke (1686 – 1707)
„The Prince of Denmark’s March“

Claude Gervaise / Michael Praetorius (16. Jahrhundert / 1571-1621)
Suite aus der Renaissance
Pavane – Gaillarde – drei Bransles de Bourgogne – Volta – Bransle de Villages –
Bransle double de Poictou – Bourée d’Avignon – Spagnoletta

Johann Gottfried Walther (1684 – 1748)
Concerto del Signor Vivaldi (LV 133) für Orgel
Allegro – Adagio – Allegro

Esprit Philippe Chédeville (1696 – 1762)
Suite Galante für Panflöte solo
Rondeau – Canarie – Musette - Tambourin

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
- Arien aus Opern und Oratorien
Air aus „Il Floridante“ – „Lord Loudon’s March“ – Gavotte

Georg Muffat (1653 – 1704)
Nova Cyclopeias Harmonica für Orgel

Anonym (17. Jahrhundert)
„Greensleeves to a Ground“
Variationen über eine englische Melodie

Benedetto Marcello (1686 -1739)
Sonate op. 1 / XII in G-Dur
Largo – Allegro – Adagio – Allegro Giga

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Concerto G-Dur BWV 592 für Orgel
(Allegro) – Grave – Presto

Michel Richard De La Lande (1657 – 1726)
Suite aus den „Symphonies pour les Soupers du Roy“
Grand Air – Canarie – Bourée – Rondeau – Menuet – Contredance – Tambourin I / II

Henry Purcell (1659 -1695)
Sonate in D-Dur
Pomposo – Andante – Allegro


 

Philippe Emmanuel Haas (*1962). Studium der Panflöte in alter und klassischer Musik in Bern und am Konservatorium Hilversum in den Niederlanden.
Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen für Interpretation und Aufführungspraxis alter und klassischer Musik auf Nachbildungen historischer Instrumente. Konzertätigkeit in ganz Europa als Solist und in Kombination mit Orgel, Cembalo, Harfe, Laute sowie als Mitglied von Ensembles alter Musik im Rahmen internationaler Musikfestspiele. Weiterhin ist er Künstlerischer Leiter und Organisator einer Konzertreihe Alter Musik in Rötteln / Lörrach". Deutschland. Er wirkt als Gast-Dozent bei internationalen Musikakademien sowie als
Lehrer für Panflöte an Musikschulen in der Schweiz. CD -Aufnahmen bei den Labels AUROPHON CLASSICS und VDE-GALLO von Musik aus der Renaissance- und der Barockzeit, begleitet am Cembalo, dem Violoncello und an der Orgel.

 

Dominik Axtmann (*1979).
Studium Schulmusik (Künstlerisches Lehramt), Kirchenmusik und Künstlerische Ausbildung Orgel u.a. bei Prof. Andreas Schröder an der Musikhochschule Karlsruhe; Abschluss jeweils mit Bestnote.
2007 A-Prüfung Kirchenmusik (u.a bei Prof. Gerhard Gnann) an der Musikhochschule Mainz. Weiteres Studium am „Conservatoire national de musique“, Strasbourg, bei Prof. Daniel Maurer ("Cycle de spécialisation en orgue" - Abschluss 2009 mit Auszeichnung). 2010 erhielt er darüber hinaus den 1. Preis in der Kategorie "Orgue - Excellence" beim Concours Artistique d'Épinal und errang 2011 beim 4. Internationalen Orgelwettbewerb Zürich den Preis des Publikums.
Seit 2007 ist Dominik Axtmann Kantor der katholischen Kirchengemeinden Karlsruhe West-Nord. Außerdem bereitet er seine Promotion zum Dr. phil in Musikwissenschaft vor und arbeitet als Orgelpädagoge und internationaler Konzertsolist. Dominik Axtmann ist auch als Verfasser und Referent musikwissenschaftlicher Beiträge hervorgetreten und freier Autor renommierter Fachzeitschriften.

 

 

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