Das Abschlußkonzert der Göppinger Orgelwoche :
St. Maria, Göppingen

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17.00 Uhr
Eintritt 12,00 Euro

Abschlusskonzert der Orgelwoche
Orgel und Posaunenschall

percussion posaune leipzig trifft Orgel

Drei Posaunen, ein Schlagzeug und eine Orgel geben sich ein Stelldichein. Die seltene Instrumentenkombination verspricht außerordentliche Klangerlebnisse mit einem erlesenen Programm in vielfältigen Stilen.


Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele und drei Leipziger Posaunisten, allesamt Mitglieder renommierter Orchester, gestalten zusammen das Abschlusskonzert der 15. Göppinger Orgelwoche.

 

 

 

Programm :

Richard Strauß 1864-1949
Feierlicher Einzug (1909) (Bearb. Max Reger)
Für Posaunen, Pauken und Orgel

Robert Schumann 1810-1856
Skizzen für den Pedalflügel op. 58 (Orgel solo)
I Nicht schnell und sehr markiert – c-Moll

Johann Sebastian Bach 1685-1750
„Bach’n Drums“

Robert Schumann 1810-1856
Skizzen für den Pedalflügel op. 58 (Orgel solo)
III Lebhaft – f-Moll

Henry Walther *1933
Choralbearbeitung für Posaunen
„Lobet den Herren, alle, die ihn ehren“

Pavel Josef Vejvanovský ca. 1633-1693
Sonata la posta (1667)
(Bearb. Horst Wetzlar)
Für 3 Posaunen und Orgel

Wolfram Dix *1957
« Monade » (Solo für Schlitztrommel)

Paul Peuerl 1570-nach 1625
Suite für 3 Posaunen und Basso continuo (1625)
Intrada – Padounane – Courante – Auszug

Hans-Peter Preu *1964
„Mr. B. & We“
Auftragswerk des Ensembles UA 2008

Léon Boellmann 1862-1897
Ronde Francaise für Orgel

Stephan König *1963
Rhythmic Contacts (2009)
Quintett für 3 Posaunen, Orgel und Schlagzeug, op. 187
Auftragswerk des Ensembles UA 2009

 

percussion-posaune leipzig besteht als Ensemble von drei Posaunisten und einem Schlagzeuger seit 1992. Nach ersten Auftritten in sächsischen Kirchen erweiterte sich der künstlerische Horizont sehr schnell. Dazu trug die Teilnahme am Seminar „Von Klassik bis Jazz“ in New York bei David Tayler (Bassposaunist der Charles Mingus Band) entscheidend bei. Frühe Auftritte am Leipziger Bachdenkmal, in der Musikakademie von Schloss Rheinsberg und Tourneen an Ost- und Nordseeküste machten das Ensemble bekannt.
Einladungen folgten zu Gastspielen in der Schweiz und Österreich sowie zu den Deutsch-Polnischen Musiktagen an der Oder.
In den letzten Jahren ist „percussion-posaune leipzig“ bei bedeutenden Festspielen zu Gast gewesen, wie dem Festival Alter Musik Bernau (2000), dem Internationalen Orgelfestival in Laubach (2006), dem 16. Internationalen Festival der gehobenen Unterhaltungsmusik in Winterthur (2007), den Europäischen Wochen Passau (2008), den Freiberger Jazztagen (2009) und im August 2009 beim 4. Internationalen Orgelsommer im Berliner Dom.
Gastspielauftritte führten „percussion-posaune leipzig“ u. a. in die Konstantinsbasilika Trier, den Hamburger „Michel“, den Dom zu Berlin, den Meldorfer Dom, das Kloster Chorin, die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig.
Seit der Uraufführung „Der weiße Hai im Alpensee“ des österreichischen Komponisten Christoph Wundrak 2005 in Hann.Münden folgten weitere Uraufführungen (z. T. Auftragswerke des Ensembles), so ebenfalls von Christoph Wundrak „Waltrilogie“ für Ensemble und Sinfonieorchester UA in Winterthur 2007, im Eröffnungskonzert der 17. Bad Sulzaer Musiktage 2008 "Mr. B. und We." desDresdners Hans-Peter Preu und 2009 ein neues Werk des Leipziger Komponisten Stephan König (Berliner Dom). Die Ensemble-CD „Von Bach bis Bernstein“ erschien 2006, eine CD mit dem Weihnachtsprogramm ist für 2010 in Vorbereitung.

zur Homepage des Ensembles :
http://www.percussion-posaune.de/

 

Thomas Gindele
kam als Mitglied eines Knabenchores früh mit Kirchenmusik in Berührung. Studium der Kirchenmusik an der Bischöflichen Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg/Stuttgart. Daneben privates Gesangsstudium bei Prof. Bernhard Jäger in Stuttgart. Seit 1989 Dekanats-kirchenmusiker in Göppingen. Gleichzeitig Organist und Chorleiter in der katholischen Gesamtkirchengemeinde Göppingen. Im Jahr 2000 Beauftragung zum Bischöflichen Orgelsachverständigen der Diözese Rottenburg/Stuttgart für die Dekanate Göppingen, Geislingen, Heidenheim und Neresheim. Tätigkeit als Stimmbildner, sowie als Mitherausgeber von Noten. Von 2002 - 2005 Lehrdiplom-Orgelstudium an der Musikhochschule Zürich/ Winterthur bei Prof. Stefan Johannes Bleicher. Abschluss mit Auszeichnung. 2008 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.

 

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