Orgelnacht zur Eröffnung der 14. Göppinger Orgelwoche
am Samstag, 26. September 2009 in St. Maria, Göppingen

Samstag, 26. September 2009, St. Maria
Orgelnacht zur Eröffnung der Göppinger Orgelwoche

Beginn : 20.00 Uhr - Eintritt 12,00 Euro

Zwei Konzerte an der historischen Walcker-Orgel

Zwischen den Konzerten ist eine Pausen von 30 Minuten, in denen ein Imbiss und Getränke eingenommen werden können.

 

1. Konzert : Orgel und Dichtung (20.00 Uhr)

Erzählung mit Orgelimprovisation
nach dem Märchen
„Die Nachtigall und die Rose“ von Oscar Wilde

Hanna Münch und Heike Sauer, Schauspielerinnen
Orgelimprovisation: Rainer Maria Rückschloss

Die „Nachtigall und die Rose ist ein relativ unbekannter, aber bezaubernder literarischer Leckerbissen von Oscar Wilde. Die Wege eines jungen, verliebten Studenten und einer Nachtigall, die auf der Suche nach der wahren Liebe ist, kreuzen sich und münden in einem dramatischen Höhepunkt bei Mondenschein. Dieses wunderbare, zu Herzen gehende Märchen, wurde exklusiv für die Orgelwoche im Raum der Marienkirche inszeniert. Die virtuose und einfühlsame Orgelimprovisation von Rainer Maria Rückschloß, die von Hanna Münch und Heike Sauer sensibel erzählte Geschichte, eingetaucht in stimmungsvollem Licht, fließen ineinander und ergeben ein poetisches Ganzes.

 

Rainer Maria Rückschloß
Studium an der Musikhochschule inFrankfurt/Main bei den Professoren Edgar Krapp (Orgel), Joachim Volkmannund Arnulf von Arnim (Klavier). Abschluss künstlerische Reifeprüfungund Konzertexamen. Im Anschluss Studium bei Lionel Rogg in Genf. Erster Preis des Konservatoriums.
Stipendiat des Deutschen Musikrats unddes Deutschen Akademischen Aus-tauschdienstes. Mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben:"Wettbewerb des Prager Frühlings"; "J.S. Bach Wettbewerb" in Leipzig; "J.N.David Wettbewerb in Wiesbaden und "J. Pachelbel Wettbewerb" in Nürnberg. Zahlreiche CD-Einspielungen. Tätigkeit als Organist, Pianist, Komponist und Pädagoge.

 

 

Hanna Münch
wurde in eine Theaterfamilie geboren und steht, seit sie denken kann, auf der Bühne. Ihre Ausbildung absolvierte sie zwischen 1997 und 2001 am Theater in der Westentasche, Ulm. Hinzu kam Ballett, Modern-Dance und Gesangsunterricht. Sie spielte in zahlreichen Theater-und Kabarettproduktionen wie z.B. "Der kleine Prinz" (Exupéry), "Publikumsbeschimpfung" (Handke), "Faust" (Goethe), "Die Mahabharata der Frauen" (Madavane), "Der alte Mann und das Meer" (Hemingway), "Die Unterrichtsstunde" (Ionesco), "Entaklemmer" (Troll), "Ehekarussell" (Stevens), "Kleine Zweifel" (T. Walser), "Timbuktu" (Auster), "Nero lässt grüßen" (M. Walser), "Der Steppenwolf" (Hesse), Gastrolle am Kabarett "Die Spiegelfechter", Karlsruhe.

Heike Sauer
Nach einer 3-jährigen Ausbildung zur Bühnentänzerin und Tanzpädagogin in München entdeckte die in Eislingen aufgewachsene Heike Sauer ihren künstlerischen „rosa“ Faden und erschuf die Figur der schwäbischen Schlabbergosch „Marlies Blume“. Mit verschiedenen Programmen tourt sie quer durchs Ländle und taucht ab und an im Fernsehen auf. Gemeinsam mit „Fräulein Müller“ am Klavier wurde ihr 2006 der Sebastian-Blau-Preis für schwäbisches Kabarett verliehen. 2008 folgte der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg für das Programm „no ned hudla“.Aktuell spielt sie ihr Solo „Frau + Mann = ?“ und bastelt mit Fräulein Müller am neuen Programm „Ein Schwabenteuer“. www.marliesblume.de

 

2. Konzert : Orgel und Stimmen der Romantik (21.15 Uhr) Chorwerke von Mendelssohn, u.a.,

Jessica Eckhoff, Sopran, Projektchor St. Maria, Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele, Leitung, Rainer Maria Rückschloss, Orgel

Psalmgesänge und Hymnen romantischer Komponisten beinhaltet das 2. Konzert der Orgelnacht. Die Verbindung Chor und Orgel erfuhr im 19. Jh. eine Blüte. Neben Mendelssohns berückender Hymne „Hör’ mein Bitten“, die den krönenden Abschluss des Konzerts darstellt, sind Werke unbekannterer Komponisten zu hören. Joseph Kromolicki wirkte in Berlin, ebenso wie der estnische Komponist Rudolf Tobias. Alle schufen hörenswerte, tiefgehende Werke. Die Chorwerke von Mendelssohn, Kromolicki und Stanford, der in England eine anerkannte Größe war, kombinieren den Chorpart mit einer Solosopranstimme, die von Jessica Eckhoff übernommen wird, und erzielen damit ungeahnte Stimmungen und Dialoge.

Programm:

Joseph Kromolicki 1882-1961
Psalm “Jauchzet Gott, alle Lande”, op. 32
Für Solosopran, Chor und Orgel

Joseph Kromolicki
Aus „Fünf festliche Nachspiele“, op. 37 für Orgel (1935)
Nachspiel Nr. 1 in c-Moll

Charles Villiers Stanford 1852 - 1924
Magnificat, op. 81 für Sopransolo, Chor und Orgel

Charles Villiers Stanford
Präludium in Form einer Toccata, op. 88, Nr. 3 für Orgel

Rudolf Tobias 1873-1918
Psalm 42 „Gleichwie der Hirsch lechzend schreit“
Für Chor und Orgel

Felix Mendelssohn-Bartholdy 1809-1847
Allegro B-Dur (1844) für Orgel

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Psalm 25 „Doch der Herr, er leitet die Irrenden recht“
op. 112, Nr. 1.
Für Sopransolo und Orgel

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Fuge in e-moll für Orgel (1839)

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Hymne „Hör’ mein Bitten“ (1844) nach Psalm 55
Für Solosopran, Chor und Orgel

 

Jessica Eckhoff
studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburgbei Prof. Ingeborg Möller. Bereits als Studentin erhielt sie ihr erstes Gastspiel bei den Internationalen Ludwigsburger Schlossfestspielen. Seit Mai 1998 erhielt sie Engagements u.a. am Landestheater Schleswig-Holstein, am Theater Augsburg, bei den Heidelberger Schlossfestspielen, Theater Hof, Staatstheater Oldenburg und bei den Staufer-Festspielen in Göppingen. Neben ihrer regen Tätigkeit als Konzertsängerin zählen zu ihren wichtigsten Rollen Zerlina (Don Giovanni), Gretel (Hänsel und Gretel), Maria (West Side Story), Pamina (Zauberflöte), Christel (Vogelhändler), Atalanta (Xerxes) und Annina (Eine Nacht in Venedig). Zudem präsentiert sie ein Soloprogramm mit Melodien von Barbra Streisand zusammen mit dem Pianisten und Arrangeur Gregor Kissling & Band. Ihre Liebe zur Pop- und Jazzmusik ist seit den ersten Gesangsstunden wichtiger Bestandteil ihrer musikalischen Entwicklung. Als Gesangspädagogin gibt sie ihre Erfahrungen in allen Stilrichtungen an Gesangsschüler weiter.


 

 

 

 

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