Die Göppinger Orgelnacht 2006
zur Eröffnung der 11. Göppinger Orgelwoche am 23. September 2006
in St. Maria, Göppingen

Samstag, 23. September 2006
20.00 Uhr - Eintritt 7,00 Euro

3 Konzerte im Stundentakt - dazwischen sind jeweils 15 Minuten Pause, in denen Getränke und Häppchen angeboten werden

 

 

 

Programmüberblick :

  1. 20.00 Uhr - 1. Konzert : Die „kleine“ Königin erhält Besuch
    Konzerte und Sonaten für Streicher und Orgelpositiv
    Walter Töws, Ina Reich, Violinen, Frank Großmann, Cello, Thomas Gindele, Orgel
  2. 21.00 Uhr - 2. Konzert : „Marianische Gesänge und Orgelmusik von der Gregorianik bis zur Moderne “
    mit der Männerschola St. Maria und Christkönig, Peter Lorenz, Rottenburg, Orgel, Thomas Gindele, Leitung
  3. 22.00 Uhr - 3. Konzert : Orgel Highlights - Werke von Bach, Händel, da Bergamo und Boëllmann
    Bertram Geiger, Orgel

Das Programm des Abends im Detail :

Die „kleine“ Königin erhält Besuch
Konzerte und Sonaten für Streicher und Orgelpositiv
Ausführende: Thomas Gindele, Orgel, Walter Töws und Ina Reich, Violinen, Frank Großmann, Violoncello

Durch die räumliche Entfernung von Chorraum und Empore wurde der großen Orgel oft eine kleinere Schwester zu Begleitzwecken zur Seite gestellt. Kleine transportable Orgeln, die diesbezüglich eingesetzt werden, nennt man "Positiv", abgeleitet vom lateinischen Wort "stellen". In St. Maria steht seit einigen Jahren ein solches Positiv zur Verfügung, das sich ideal für kammermusikalische Aufführungen eignet. Die ausgewählten Werke des Konzerts sind alle für ein Orgelpositiv geschrieben worden und harmonieren auf wunderbare Weise im Zusammenklang mit den Streichern.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) - Sonate in C, KV 328 für Streicher und Orgel – Allegro

Guiseppe Sammartini (1695 – 1750) - Concerto für Orgel und Streicher in F-Dur, op. 9, Nr. 2 - Allegro – Andante – Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) - Adagio in C für Orgel, KV 356

Joseph Haydn (1732 - 1809) - Konzert für Orgel und Streicher in F-Dur, Hob. XVIII:7 - Moderato – Adagio – Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) - Sonate in C, KV 336 für Streicher und Orgel – Allegro

Thomas Gindele, der Dirigent und Organist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Walter Töws und Ina Reich, Violinen, Frank Großmann, Violoncello



























*** 15. min. Pause ***

Marianische Gesänge und Orgelmusik von der Gregorianik bis zur Moderne
Peter Lorenz, Rottenburg, Orgel
Männerschola St. Maria und Christkönig, Thomas Gindele, Leitung

Das Programm des zweiten Orgelnachtkonzerts bezieht sich bewusst auf die Namenspatronin der Marienkirche, denn nach dieser Veranstaltung wird die Kirche für rund ein halbes Jahr geschlossen. Maria, als der Muttergottes, wurden zahlreiche Gesänge gewidmet. Marianische Gesänge sind auch heute noch fester Bestandteil der Stundengebete. Je nach liturgischer Jahreszeit wechseln die Hymnen und Lieder. Über die Jahrhunderte ist ein reicher Schatz an Kompositionen entstanden, aus dem das Konzert einen Querschnitt präsentiert.

Nicolas de Grigny (1672 – 1703) – Hymnus „Ave Maris Stella“, aus Livre d’orgue (1699)

Jean Langlais (1907 - 1991) „Ave maris stella“ für Männerschola und Orgel

Ernest Chausson (1855 – 1899) aus “Vêpres des Vierges”, op. 31
„Prudentes Virgines“ – Orgelvers über die Gregorianische Antiphon

Edward Elgar (1857 - 1934) „Ave maris stella“ für 2 stimmigen Männerchor und Orgel
(Bearbeitung: Thomas Gindele)

Petr Eben (* 1929) – Improvisation über das slowakische Marienlied “Mutter Gottes von Tyrnau”für Orgel

Herbert Howells (1892 – 1983) „Magnificat“ in D-Dur für Männerchor und Orgel (1941)

Jean Langlais „Regina coeli laetare“ für 2 stimmigen Männerchor und Orgel

Charles Marie Widor (1844-1937)- aus der Orgelsymphonie Nr. 2 D-Dur, op. 13/2 « Salve Regina » (Allegro)

Gregorianische Antiphon „Salve Regina“ (Tonus solenne) - Männerschola

Guy Weitz (1883 – 1970) – aus der Orgelsymphonie Nr. 1, 3. Satz « Stella maris »


Peter Lorenz studierte Kirchenmusik an der Kirchenmusikhochschule Rottenburg und an der Musikhochschule Stuttgart (Orgel bei Prof. Jon Laukvik, Orgelimprovisation bei Prof. Willibald Bezler, A-Examen 1992). Von 1989 bis 1991 leitete er die St. Michael-Chorknaben in Schwäbisch Gmünd. An das Kirchenmusikstudium schloss sich ein Kontaktstudium im Fach Traversflöte bei Hans-Joachim Fuss, ebenfalls Musikhochschule Stuttgart, an. Von 1992 bis 2001 war Peter Lorenz hauptamtlicher Kirchenmusiker der beiden katholischen Kirchengemeinden St. Johannes und Christkönig in Backnang und Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Backnang. Nach einem Jahr als Musikalischer Leiter der Bischof Manfred Müller Schule in Regensburg unterrichtet er seit dem Schuljahr 2002/03 als Musiklehrer am St. Meinrad-Gymnasium Rottenburg und Leiter des Chors der Evangelischen Stadtkirche Rottenburg.

 

 

 

 

 

 

 


Männerschola - Die Männerschola wurde 1992 von Kirchenmusiker Thomas Gindele gegründet. Sie hat sich der Pflege des Gregorianischen Chorals sowie zeitgenössischer geistlicher Musik verschrieben. Das Ensemble bezieht bei seiner Interpretation des Gregorianischen Chorals die Erkenntnisse der Semiologie (Neumenkunde) ein. In jüngster Zeit widmet sich die Schola auch vermehrt dem mehrstimmigen Gesang. Die Uraufführung der Deutschen Messe von Rainer Maria Rückschloss sowie Aufführungen mit Werken von Petr Eben, Maurice Duruflé sind bedeutende Marksteine seit Bestehen des neunköpfigen Männerensembles. Sechs Vertreter vor ihrer Stammkirche sehen wir hier :

 

 

 

 

 

 

 

 

*** 15 min. Pause ***

Orgel Highlights - Werke von Bach, Händel, da Bergamo und Boëllmann
Bertram Geiger, Orgel

Verschiedene Stücke der Orgelliteratur haben einen enormen Bekanntheitsgrad erlangt. Das Synonym für Orgelmusik schlecht hin, ist dabei die d-Moll Toccata von Bach. In seinem Programm vereint der Organist Bertram Geiger einige der bekanntesten Orgelwerke.

Als kleiner Höhepunkt des Abends, spielen die drei Organisten der Orgelnacht ein sechshändiges Orgelstück.

Johann Sebastian Bach (1685 -1750) - Toccata und Fuge d-Moll, BWV 565

Johann Sebastian Bach aus der Triosonate C-Dur, BWV 529 - 2. Satz: Largo

Georg Friedrich Händel (1685 -1759) - Konzert für Orgel in B-dur, op. 4, Nr. 6

1. Satz: Andante allegro (für Orgelsolo bearbeitet von Hermann Keller)

Padre Davide da Bergamo (1791 -1863) - Pastorale a sei

(Pastorale für drei Organisten - unter Mitwirkung von Peter Lorenz und Thomas Gindele)

Leon Boëllmann (1862 -1897) - Suite gothique, op. 25

Introduktion Choral - Menuet gothique - Prière a Notre-Dame - Toccata


Bertram Geiger, geb. 1961 in Schwäbisch Gmünd - Herlikofen, ist Informatiker und arbeitet als Datenbankadministrator/Systemplaner bei T-Systems in Fellbach.
Seine musikalische Ausbildung begann mit 7 Jahren. Er studierte Orgel, Klavier, Querflöte, Cello und Gesang. Seit dem 12. Lebensjahr ständige Organisten- und Chorleitertätigkeit. Mehrjährige Tätigkeit als Dekanatskirchenmusiker.
Nach Theologie- und Philosophiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, erhielt Bertram F.J. Geiger seine Ausbildung zum Diplom-A-Kirchenmusiker und Diplom-Musiklehrer an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seine Dirigierausbildung lag bei Prof. Max Frey, München. Orgelstudien bei Prof. Klemens Schnorr, Martha Schuster und Katharina Lelovic.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

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