„Die orgl ist in meinen augen und ohren der könig aller instrumenten“
2. Konzert der Göppinger Orgelwoche in der Wallfahrtskirche Birenbach

Dienstag, 3. Oktober 2006
17.00 Uhr - Eintritt 7,00 Euro

„Die orgl ist in meinen augen und ohren der könig aller instrumenten“

-Die Originaltitel aus dem Werkverzeichnis Mozarts sind kursiv geschrieben-

Orgelwerke von Wolfgang Amadeus Mozart und Lesungen aus Mozartbriefen sowie zeitgenössischen Quellen zum Thema „Mozart und die Orgel“








Mozart war einer der berühmtesten Orgelvirtuosen seiner Zeit. Diese Facette seines Wirkens ist heute jedoch kaum mehr im Bewusstsein u.a. sicher deshalb, weil kaum Orgelwerke von Mozart überliefert sind. Die wenigen Zeugnisse seiner Orgelkunst sind aber einzigartig und heben sich deutlich von denen seiner Zeitgenossen ab. In diesem Konzert wird Hubert Mayer, gefragter Sänger und Rezitator, dem Verhältnis von Mozart zur Orgel anhand seiner Briefe und zeitgenössischer Quellen nachspühren. Rainer Maria Rückschloss spielt ein Programm mit den großen Orgelwerken Mozarts.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Mozarts Verhältnis zur Orgel und zur Orgelkomposition – eine kleine Einführung

Suite für Clavier, KV 399 (1782)
Ouverture (Grave/Allegro) – Allemande (Andante) – Courante (Allegretto)

Lesung

Fantasie f-Moll, KV 594 (Dezember 1790)
Ein Stück für ein Orgelwerk für eine Uhr
Adagio – Allegro – Adagio

Lesung

Andante in F-Dur – KV 616 (4. Mai 1791)
Andante für eine Walze in eine kleine Orgel

Lesung

Fantasie f-Moll, KV 608 (3. März 1791)
Ein OrgelStück für eine Uhr
Allegro – Andante – Allegro

Huber Mayer, Sprecher
Rainer Maria Rückschloß, Orgel

* Die Originaltitel aus dem Werkverzeichnis Mozarts sind kursiv geschrieben.

 

Rainer Maria Rückschloß - Studium an der Musikhochschule in Frankfurt/Main bei den Professoren Edgar Krapp (Orgel), Joachim Volkmann und Arnulf von Arnim (Klavier). Abschluss künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen. Im Anschluss Studium bei Lionel Rogg in Genf - Erster Preis des Konservatoriums. Stipendiat des Deutschen Musikrats und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben (beim “Wettbewerb des Prager Frühlings”, beim ”J. S. Bach Wettbewerb” in Leipzig, beim “ J. N. David Wettbewerb” in Wiesbaden und beim “J. Pachelbel Wettbewerb” in Nürnberg). Zahlreiche CD-Einspielungen.


 

 

 


 

 

Hubert Mayer wurde in Hüfingen/Schwarzwald geboren, studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof.E. Brinck-Hillemann und Prof.B. Heuer-Christen und belegte Meisterkurse bei Richard Miller, Kurt Widmer, Aldo Baldin und Nicolai Gedda.

Diverse Engagements führten ihn an die Bühnen in Freiburg, Biel, Lüneburg und Karlsruhe, an das Gärtnerplatz-Theater in München und an das Staatstheater Stuttgart. Zu den annähernd 40 Partien, die er verkörpert hat, zählen u.a.: Tamino(Zauberflöte), Don Ramiro(Cenerentola), Hexe (Hänsel und Gretel) und Tony(West Side Story). Im März 2002 übernahm er die Titelpartie in „Michaels Jugend“ von K. Stockhausen bei dem MaerzMusik-Festival in Berlin.

Er sang unter namhaften Dirigenten wie H. Zender, G. Ferro, H.Holliger und I.Metzmacher und arbeitete mit dem Concerto Palatino, der Musica Alta Ripa und dem Freiburger Barockorchester, im Bereich der Neuen Musik mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Hubert Mayer gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen und anderen renommierten Festivals und trat an traditionsreichen Spielstätten wie der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam und der Staatsoper Unter den Linden auf. Sein Repertoire umfasst neben der gängigen Oratorienliteratur vom Barock bis zur Romantik auch Werke aus dem Mittelalter und der Renaissance und führt bis zur zeitgenössischen Musik( u.a. Werke von Carter, Globokar, Holliger, Walton, Fortner, Rihm, Nono und Stockhausen). Er ist immer wieder auch in Liederabenden zu hören, etwa mit Schuberts großen Liederzyklen, aber auch mit Programmen für Tenor und Gitarre. Außerdem wirkte er bei vielen Uraufführungen mit,u.a.: die konzertante UA der Oper „The magic ring“ von Francesco Hoch(2002 in Mailand) sowie „Lichter-Wasser“ (1999 in Donaueschingen), „Engel-Prozessionen“(2002 in Amsterdam), "Düfte-Zeichen"(2003 in Salzburg) und „Licht-Bilder“(2004 in Donaueschingen) von K.Stockhausen.

Im Mai 2003 sang er die Tenorpartie bei der spanischen Erstaufführung von L.Nonos „Prometeo“ . In dieser Partie war er auch 2004 bei der Triennale Köln und beim Hamburger Musikfest zu hören, jeweils unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Im November 2004 führte er einige Werke von K.Stockhausen in den Theatern von Modena und Reggio Emilia in Italien auf, im Juni 2005 in Tokyo.

 

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