Interpreten und Ausführende der Göppinger Orgelwochen

Die Vorstellung der einzelnen Interpreten finden Sie ab dem Jahr 2007 bei den einzelnen Veranstaltungsprogrammen.

Die Interpreten der Göppinger Orgelwochen bis 2006 :

Jürgen Sonnentheil - Skilaufen und Windsurfen sind die Passionen, die Jürgen Sonnentheil immer wieder in die Alpen und ans Meer treiben. Mit seinem Selbstverständnis als "Clavierist", der die Orgel und das Clavichord ebenso beherrscht wie das Cembalo, ist das durchaus vereinbar.

Zugleich ist Sonnentheil aber auch Dirigent. Sein Ensemble " Das Neu-Eröffnete Orchestre " verdankt seinen kuriosen Namen einem Traktat Johann Matthesons (1681 bis 1764) und hat für die Gesamteinspielung der Orchesterwerke von Jan Dismas Zelenka beste Kritiken erhalten, nicht die einzige spannende Entdeckung dieser musikalischen Schatzgräber. Die jüngste Einspielung widmet sich dem leider zu oft vergessenen Bachzeitgenossen Valentin Rathgeber und dessen "Tafel-Confect", erschienen bei cpo.

Auch der lange vergessene Komponist Wilhelm Middelschulte (1863 bis 1943), von Busoni als Gotiker von Chicago genannt, eröffnete dem Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe unermessliche Möglichkeiten, mit seinem Handwerk, seiner Virtuosität und ausgeprägten Klangsinnlichkeit die Hörer zu faszinieren. Seine Konzertprogramme überraschen immer wieder und widmen sich oft vergessenen Werken aller Stilrichtungen.

Peter Lorenz studierte Kirchenmusik an der Kirchenmusikhochschule Rottenburg und an der Musikhochschule Stuttgart (Orgel bei Prof. Jon Laukvik, Orgelimprovisation bei Prof. Willibald Bezler, A-Examen 1992). Von 1989 bis 1991 leitete er die St. Michael-Chorknaben in Schwäbisch Gmünd. An das Kirchenmusikstudium schloss sich ein Kontaktstudium im Fach Traversflöte bei Hans-Joachim Fuss, ebenfalls Musikhochschule Stuttgart, an. Von 1992 bis 2001 war Peter Lorenz hauptamtlicher Kirchenmusiker der beiden katholischen Kirchengemeinden St. Johannes und Christkönig in Backnang und Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Backnang. Nach einem Jahr als Musikalischer Leiter der Bischof Manfred Müller Schule in Regensburg unterrichtet er seit dem Schuljahr 2002/03 als Musiklehrer am St. Meinrad-Gymnasium Rottenburg und leitet den Chor der Evangelischen Stadtkirche Rottenburg.

Bertram Geiger
geb. 1961 in Schwäbisch Gmünd - Herlikofen, ist Informatiker und arbeitet als Datenbankadministrator/Systemplaner bei T-Systems in Fellbach.
Seine musikalische Ausbildung begann mit 7 Jahren. Er studierte Orgel, Klavier, Querflöte, Cello und Gesang. Seit dem 12. Lebensjahr ständige Organisten- und Chorleitertätigkeit. Mehrjährige Tätigkeit als Dekanatskirchenmusiker.
Nach Theologie- und Philosophiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, erhielt Bertram F.J. Geiger seine Ausbildung zum Diplom-A-Kirchenmusiker und Diplom-Musiklehrer an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seine Dirigierausbildung lag bei Prof. Max Frey, München. Orgelstudien bei Prof. Klemens Schnorr, Martha Schuster und Katharina Lelovic.

Rainer Maria Rückschloß
Studium an der Musikhochschule in Frankfurt/Main bei den Professoren Edgar Krapp (Orgel), Joachim Volkmann und Arnulf von Arnim (Klavier). Abschluss künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen. Im Anschluss Studium bei Lionel Rogg in Genf - Erster Preis des Konservatoriums. Stipendiat des Deutschen Musikrats und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben (beim “Wettbewerb des Prager Frühlings”, beim ”J. S. Bach Wettbewerb” in Leipzig, beim “ J. N. David Wettbewerb” in Wiesbaden und beim “J. Pachelbel Wettbewerb” in Nürnberg). Zahlreiche CD-Einspielungen.

Hubert Mayer wurde in Hüfingen/Schwarzwald geboren, studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof.E. Brinck-Hillemann und Prof.B. Heuer-Christen und belegte Meisterkurse bei Richard Miller, Kurt Widmer, Aldo Baldin und Nicolai Gedda.

Diverse Engagements führten ihn an die Bühnen in Freiburg, Biel, Lüneburg und Karlsruhe, an das Gärtnerplatz-Theater in München und an das Staatstheater Stuttgart. Zu den annähernd 40 Partien, die er verkörpert hat, zählen u.a.: Tamino(Zauberflöte), Don Ramiro(Cenerentola), Hexe (Hänsel und Gretel) und Tony(West Side Story). Im März 2002 übernahm er die Titelpartie in „Michaels Jugend“ von K. Stockhausen bei dem MaerzMusik-Festival in Berlin.

Er sang unter namhaften Dirigenten wie H. Zender, G. Ferro, H.Holliger und I.Metzmacher und arbeitete mit dem Concerto Palatino, der Musica Alta Ripa und dem Freiburger Barockorchester, im Bereich der Neuen Musik mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Hubert Mayer gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen und anderen renommierten Festivals und trat an traditionsreichen Spielstätten wie der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam und der Staatsoper Unter den Linden auf. Sein Repertoire umfasst neben der gängigen Oratorienliteratur vom Barock bis zur Romantik auch Werke aus dem Mittelalter und der Renaissance und führt bis zur zeitgenössischen Musik( u.a. Werke von Carter, Globokar, Holliger, Walton, Fortner, Rihm, Nono und Stockhausen). Er ist immer wieder auch in Liederabenden zu hören, etwa mit Schuberts großen Liederzyklen, aber auch mit Programmen für Tenor und Gitarre. Außerdem wirkte er bei vielen Uraufführungen mit,u.a.: die konzertante UA der Oper „The magic ring“ von Francesco Hoch(2002 in Mailand) sowie „Lichter-Wasser“ (1999 in Donaueschingen), „Engel-Prozessionen“(2002 in Amsterdam), "Düfte-Zeichen"(2003 in Salzburg) und „Licht-Bilder“(2004 in Donaueschingen) von K.Stockhausen.

Im Mai 2003 sang er die Tenorpartie bei der spanischen Erstaufführung von L.Nonos „Prometeo“ . In dieser Partie war er auch 2004 bei der Triennale Köln und beim Hamburger Musikfest zu hören, jeweils unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Im November 2004 führte er einige Werke von K.Stockhausen in den Theatern von Modena und Reggio Emilia in Italien auf, im Juni 2005 in Tokyo.

Interpreten und Künstler der 10. Göppinger Orgelwoche

Klaus Rothaupt
Studium der Schul- und Kirchenmusik sowie Musikwissenschaften an der Musikhochschule/Stuttgart. Anschließend zweijähriger Studienaufenthalt als Stipendiat in Paris. (Unterricht bei Marie-Claire Alain und Kenneth Gilbert). Abschluss mit dem “Premier Prix à l’unanimité”. Regelmäßige Interpretations- und Improvisationskurse bei namhaften Lehrern. Tätigkeit als Dozent für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen. Kantor der Göppinger Stadtkirche und der Oberhofenkirche. Künstlerischer Leiter des Göppinger Motettenchores. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.

Wolfgang Zerer - geboren 1961 in Passau, erhielt seinen ersten Orgelunterricht vom Passauer Domorganisten Walther Schuster. Ab 1980 Studium in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Dirigieren bei Karl Österreicher, Cembalo bei Gordon Murray und Kirchenmusik). Weitere Studien in Amsterdam (Cembalo bei Ton Koopman) und Stuttgart (Kirchenmusik / Orgel bei Ludger Lohmann).
Er war Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (u.a. in Brügge und Innsbruck).
Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien 1989 Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 außerdem Gastdozent am Conservatorium Groningen/Niederlande.
Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen in den meisten Ländern Europas, Israel, Japan, Südkorea und die USA.

Stefan Maaß – Jahrgang 1972. Erster Trompetenunterricht mit acht Jahren. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Siegfried Göthl mit Abschluss als Dipl.–Musiklehrer für Trompete. Orchestertätigkeit im Jugendphilharmonischen Orchester Niedersachsen und im Ensemble Nouveau (zeitgenössische Kammermusik). Bühnenmusik an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und an den Staatstheatern Braunschweig und Kassel. Weiterführende Studien bei namhaften Trompetern. Aushilfstätigkeiten im Niedersächsischen Staatsorchester, Hannover, Philharmonischen Staatsorchester Bremen und Göttinger Symphonie-Orchester. Unterrichtstätigkeit an der Kreismusikschule Osnabrück. Seit 2000 hauptamtlicher Lehrer für Trompete an der Städtischen Jugendmusikschule Göppingen.

Thomas Gindele kam als Mitglied eines Knabenchores früh mit Kirchenmusik in Berührung. Studium der Kirchenmusik an der Bischöflichen Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg/Stuttgart. Daneben privates Gesangsstudium bei Prof. Bernhard Jäger in Stuttgart. Seit 1989 Dekanatskirchenmusiker in Göppingen. Gleichzeitig Organist und Chorleiter in der kath. Gesamtkirchengemeinde Göppingen. Im Jahr 2000 Beauftragung zum Bischöflichen Orgelsachverständigen der Diözese Rottenburg/Stuttgart für die Dekanate Göppingen, Geislingen, Heidenheim und Neresheim. Stimmbildner sowie als Mitherausgeber von Noten. Von 2002 -2005 Lehrdiplom-Orgelstudium an der Musikhochschule Zürich/Winterthur bei Prof. Stefan Johannes Bleicher; Abschluss mit Auszeichnung.

Wolfgang Klein, Göppingen, - wirkt als Schauspieler, Sprecher, Moderator und Rezitator. - Informationen direkt auf der Homepage des Künstlers

Seine Ausbildung erhielt er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt. Weitere Studien folgten im Bereich Kulturmanagement (PH Ludwigsburg), Logotherapie sowie eine Ausbildung für Management- und Trainerkurse.

Als Schauspieler hat Wolfgang Klein Verpflichtungen an verschiedenen Theatern (u.a. Württ. Landesbühne in Esslingen, E.T.A.-Hoffmann-Theater, Bamberg) sowie in Fernsehproduktionen (Klatschmohn, Marienhof, Vorsicht Falle, Die Kommissarin, etc.).

Weiterhin ist er ein gefragter Regisseur an Theaterbühnen ebenso wie bei Hörfunkproduktionen (BR-Schulfunk, BR-Unterhaltung, SWF).

Seine Tätigkeit wird ergänzt durch eigene Programme als Rezitator und Sprecher.

Rainer Maria Rückschloß - Studium an der Musikhochschule in Frankfurt/Main bei den Professoren Edgar Krapp (Orgel), Joachim Volkmann und Arnulf von Arnim (Klavier). Abschluss künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen. Im Anschluss Studium bei Lionel Rogg in Genf - Erster Preis des Konservatoriums. Stipendiat des Deutschen Musikrats und des Deutschen Aka-demischen Austauschdienstes. Mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben (beim “Wettbewerb des Prager Frühlings”, beim ”J. S. Bach Wettbewerb” in Leipzig, beim “ J. N. David Wettbewerb” in Wiesbaden und beim “J. Pachelbel Wettbewerb” in Nürnberg). Zahlreiche CD-Einspielungen.

Thomas Specker - geboren 1963, Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg (Orgel: Prof. Bernhard Ader), Teilnahme an mehreren Orgelkursen bei international renommierten Organisten. Kantor der kath. Gesamtkirchengemeinde Kirchheim u. Teck. Als Dekanatskirchenmusiker für die Betreuung der Organisten und Chorleiter des Dekanats Nürtingen zuständig.

Interpreten der Göppinger Orgelwoche von 1996 bis 2000 :

1996 Prof. Wolfram Rehfeldt, Rottenburg, Prof. Margareta Hürholz, Köln, Stefan Johannes Bleicher, Ochsenhausen, Klaus Rothaupt, Göppingen, Thomas Gindele, Göppingen, Göppinger Kammerorchester

1997 Mario Hospach-Martini, Saulgau, Klaus Rothaupt, Göppingen, Prof. Bernhard Jäger, Stuttgart, Thomas Gindele, Göppingen, Rainer Maria Rückschloß, Gammelshausen, Prof. Harald Feller, München

1998 Studenten der Hochschulen für Kirchenmusik in Esslingen und Rottenburg, Stefan Johannes Bleicher, Ochsenhausen, Klaus Rothaupt, Göppingen, Katarina Lelovics, München, Thomas Gindele, Göppingen, Göppinger Kammerorchester

1999 Verena Zahn und Georg Ammon, Göppingen, Silke Kaiser, Stuttgart, Thomas Gindele, Göppingen, Klaus Rothaupt, Göppingen, Uta Barbara, Schwenk, Gammelshausen, Rainer Maria Rückschloß, Gammelshausen, Johannes Mayr, Bad Wurzach-Augsburg, Prof. Jon Laukvik, Stuttgart, Prof. Jürgen Essl, Lübeck

2000 Walter Töws, Ina Reich, Frank Grossmann, Agnes Gindele, Göppingen, Ursula Müllner, Süßen, Thomas Gindele, Göppingen, Klaus Rothaupt, Göppingen, Verena Zahn, Göppingen, Rainer Maria Rückschloß, Gammelshausen, Prof. Bernhard Haas, Stuttgart, Kay Johannsen, Stuttgart

 

 

 

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