Eldorado

Auf dieser Seite stellen wir musikalische Projekte, Gruppierungen und Chöre und ihre Veranstaltungen vor.

Adventskonzert alle Chorgruppen am 19.12.2009 in Christkönig

Eine Impression vom Konzert :

Hörbeispiel : Long december night (Text/Musik Frode Alnaes, Ivar Dyrhaug, Elg)

Jessica Eckhoff, Gospel- und Jugendchor

 

Chor Promusica

Chorkonzert 2009 - 15.11.2009 - St. Maria :

Einen besonderen Beitrag zu den Komponistenjubiläen von Händel und Haydn lieferte das Konzert des "chor pro musica" am Sonntag, 15.11.2009, um 17 Uhr in der Göppinger Kirche St. Maria. Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele hat hierfür ein Programm mit selten aufgeführten Werken der beiden Komponisten zusammengestellt. Daneben stehen späten Werken Händels Frühwerke von Haydn gegenüber und vermitteln einen Eindruck der Entwicklung vom Barock zur Klassik.

Den Auftakt des Programms bildete Haydns Te Deum in C-Dur, seine sogenannte "Jugendmesse", und die Missa brevis in F-Dur, schloss daran nahtlos an. Als Entstehungszeit wird das Jahr 1749 genannt. Im selben Jahr ist auch Händels "Foundling Hospital Anthem" entstanden, das Hauptwerk des Konzertabends. Die Kantate wird effektvoll durch den bekannten "Halleluja"-Chor aus dem "Messias" beschlossen. Der Kantate wurde das Orgelkonzert in F-Dur, op. 4 Nr. 4 vorangestellt, interpretiert von Rainer Maria Rückschloss. Als weitere Solisten wirkten Silke Kaiser und Pia Schäfer-Mayer, Sopran, Andrea Wahl, Alt, sowie Ilja Werger, Tenor, mit. Es spielte ein Orchester mit Walter Töws als Konzertmeister. Die Leitung hatte Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele.

Männerschola Göppingen

Am Samstag, 23. Juli 2005, gestaltete die Männerschola der Gemeinden St. Maria und Christkönig unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Thomas Gindele anläßlich der Kirchheimer Orgelnacht in St. Ulrich ein anspruchsvolles Konzertprogramm unter dem Titel Orgel plus Gregorianik.

Zusammen mit dem Dürnauer Organisten Bertram Geiger gelang eine Zeitreise durch 1000 Jahre Kirchenmusik.

Zur Aufführung gelangten verschiedene gregorianische Gesänge des 1. Adventssonntags z.B. "Ad te levavi" und zum Graduale "Universi qui te exspectant". Der Hymnus "Conditor alme siderum" gelang mit Orgelversen und dem Effekt des mehrstimmigen Gesangs im Quintorganum besonders eindrücklich.

Eingebettet in diesen Rahmen war die "Missa Adventus et Quadragesimae" für Männerschola und Orgel von Petr Eben (*1929), wobei die Männerschola alle Klippen dieses wunderbaren Werkes souverän meistern konnte.

Der Schlußgesang "Magnificat" von George Dysion (1883-1964) rundete das gelungene Programm romantisch ab, gefolgt vom "Moto ostinato" aus der Sonntagsmusik von Petr Eben, interpretiert von Bertram Geiger an der Orgel, als fulminantem Schlußpunkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Teckboten erschien am 29.7.2005 folgender Bericht :

 

Die Choralschola 2008 :

 

Am 19. Juli 2008 gestaltete die Männerschola erneut mit ihrem Programm "Mann singt" die Orgelwoche in Kirchheim mit.

Lesen Sie zu dieser Orgelnacht die Kritik im Teckboten, erschienen am 21.7.2008 :

Feinsinnig gestaltete Klangkultur - Florian Stegmaier - 21.07.2008

Kirchheimer Orgelnacht in Sankt Ulrich bot Bewährtes, aber auch erfrischend neue Zusammenhänge

Kirchheim. Wieder einmal lud die katholische Kirchengemeinde Sankt Ulrich zur alljährlichen Orgelnacht ein. Dem überaus bewährten Konzept folgend, bot die stets abendfüllende Veranstaltung sowohl „Orgel pur“, stellte aber auch unter dem Motto „Orgel plus...“ die „Königin der Instrumente“ auch in klanglich reizvolle und erfrischend neue Zusammenhänge.

Den wahrlich fulminanten Auftakt bildete das Konzert von Stephen Davies, der sein Programm mit Bachs Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 quasi-zyklisch verklammerte. Von unangebrachten Manierismen gleichermaßen entfernt wie von akademischer Trockenheit, beschenkte Davies seine Hörer mit einem vitalen, organisch-fließenden Klangkontinuum, das der Meisterschaft des Bachschen Tonsatzes vollauf gerecht werden konnte.

Zwischen diesen barocken Blöcken wurden Ausflüge in die Klassik, die Romantik, auch in die Moderne unternommen. Mag sein, dass man Messiaens „Joie et Clarté des Corps Glorieux“ schon dramatischer oder ekstatischer gehört hat. Davies näherte sich dem Stück mit respektvoller Dezenz, eben „very british“. Als äußerst reizvolles Einsprengsel entpuppte sich „Mozart Changes“ aus der Feder des Ungarn Zsolt Gárdonyi, in dem ein Mozartsches Rondo-Thema munter „angejazzt“ wird. Der Wiener Meister hätte wohl seinen Spaß daran gehabt.

Es folgte „Orgel plus Männerchor“ mit Ernst Leuze und der Männerschola Göppingen unter der Leitung von Thomas Gindele. Roter Faden dieses zweiten Konzerts der Orgelnacht bildete die Marianische Antiphon „Salve Regina“, die sowohl der gleichnamigen Missa von Jean Langlais, als auch der zwischen den Messteilen zur Aufführung gebrachten Sätze der „Sonata da chiesa“ von Hendrik Andriessen zugrunde liegt. Die so entstandene Verquickung beider Werke erwies sich als glücklich, ist doch das musikalische Idiom des Niederländers Andriessen deutlich von Einflüssen der französischen Orgeltradition geprägt.

Die Göppinger Schola – in Kirchheim immer wieder gern zu Gast – beeindruckte mit einer feinsinnig gestalteten Klangkultur, der es, wenn nötig, nicht an Volumen mangelte. Edvard Griegs A-cappella-Vertonung des sich ebenfalls an die Gottesmutter richtenden Hymnus „Ave maria stella“ bescherte dem zahlreichen Publikum einen bei allem melodischem Reiz geradezu verinnerlichten Ausklang.

Das musikalische Mittelalter manifestierte sich in der Orgelnacht nicht nur durch die Liturgie allein, auch mehrstimmiges, teils weltliches Repertoire kam zur Aufführung. Organi, Bourdons und Bicinien aus dem 11. und 12. Jahrhundert hatten Ralf Sach (Gesang und Orgel) und Edith Mädche (Krummhorn, Gemshorn und Gesang) in den Mittelpunkt ihrer Darbietung gerückt.

Neben der beachtlichen gesanglichen Leistung im Verbund mit einer überraschenden Klangfarbigkeit – archaisch schnarrendes Krummhorn, lyrisch-bewegliches, der menschlichen Stimme ungemein nahe kommendes Gemshorn – machte das Konzert vor allem eines deutlich: bei allen Gepflogenheiten der „historischen Aufführungspraxis“, bei aller zeitlichen Ferne der Musik bietet gerade dieses Repertoire Experimentierfelder, in denen sich die Distanz der Jahrhunderte zur Zeitlosigkeit auflösen kann.

So stand der von Ralf Sach gesungene Abschnitt aus dem Wessobrunner Gebet, einem der frühesten poetischen Denkmäler in althochdeutscher Sprache, in seiner Unmittelbarkeit der Improvisation für Gemshorn solo über ein Traktat aus dem 11. Jahrhundert in nichts nach.

Dem musikalischen Hausherrn der Kirchheimer Orgelnacht, Dekanatskirchenmusiker Thomas Specker, blieb es in diesem Jahr krankheitsbedingt versagt, das Ereignis aktiv mitzugestalten. Dass das längst zur guten Tradition gewordene vormitternächtliche Konzert deswegen nicht ausfallen musste, war Ernst Leuze zu verdanken, der im großen Fundus seines Repertoires gegraben hatte und mit der „Fanfare“ von Nicholas J. Lemmens einen glänzenden Schlusspunkt der diesjährigen Orgelnacht zu setzen wusste.

Hören Sie einige Klangbeispiele :

Gregorianische Antiphon Salve Regina
Gregorianischer Choral Ave maris stella
Langlais Kyrie
Edvard Grieg Ave maris stella (Bearbeitung Thomas Gindele)

The Christmas Way" Advents- und Weihnachtskonzert - Freitag, 19.12.08 - 19.00 Uhr in St. Maria, Göppingen

Der Kinder- und Jugendchor St. Maria/Christkönig, der Gospelchor Sparkling Joy und die Männerschola Göppingen gestalteten unter dem Motto "The Christmas Way" ein gelungenes Advents- und Weihnachtskonzert.

Hier bekommen Sie das Programm als PDF-Datei

Einige Stücke können Sie hier hören :

Meine Seele erhebt den Herrn - Alle Chorgruppen Text: Lukas 1,46 ff- Musik: Gerhard Schnitter

Open up my heart - Gospelchor Text: Jan Leonard, Musik: Tore W. Aas

The Christmas Way - Jugend- und Gospelchor Text: Eyvind Skele, Musik: Tore W Aas

Christmas Stars - Männerschola Text und Musik: Cristi Cary Miller

While Shepards Watched - Männerschola Traditionelles Weihnachtslied, Arrangement: Kirby Shaw

Gott gibt dir einen Engel mit - Kinderchor - Alle Texte: Armin Kraft, Musik: Gerd-Peter Münden

Bericht in der NWZ zum Konzert :

Artikel vom Montag 22.12.2008 aus SÜDWEST AKTIV >>> NWZ - Neue Württembergische Zeitung <<<

Lieder und Gefühle

Volle Marienkirche beim "Christmas Way"

Von vielen Seiten beleuchtete das Konzert "The Christmas Way" in Göppingen das Fest. Programm und Chöre überzeugten mit gewohnter Qualität.

URSULA BÖTTCHER
Göppingen

Es hat sich herumgesprochen: Wenn sich der Kinder- und Jugendchor von St. Maria und Christkönig, der Gospelchor "Sparkling Brass" und dazu vielleicht noch die Männerschola Göppingen in der Adventszeit zusammentun, kann sich der Konzertbesucher sicher sein, schöne Stimmen und ein stimmiges Programm zu erleben. So war es kein Wunder, dass St. Maria in Göppingen fast aus allen Nähten zu platzen drohte. Stimmungsvolle Lichter begrüßten die Zuhörer, die zusammenrücken mussten.

Ganz abgesehen von der meist recht weltlichen Vorfreude auf freie Tage und viele Geschenke ranken sich um Advent und Weihnachten vielfältige Gefühle und Stimmungen: von der Sehnsucht und der Hoffnung über das Vertrauen und die innerliche Öffnung bis zur Erhebung und natürlich der Freude. Und wie das Konzert eindrücklich bewies, hat jedes Gefühl sein passendes Lied.

Die Kirchenglocken hatten gerade ausgeklungen, als die klaren Stimmen der Männerschola mit einem gregorianischen Choral einsetzten. Mit einem Gospel thematisierte der Jugend- und Gospelchor das gleiche Gefühl, nämlich die Hoffnung. Der Kinderchor schloss sich mit einem Marienlied an. Immer
wieder anders taten sich die kleinen und großen Sänger zusammen, und mitunter wurden auch die Zuhörer zu Mitwirkenden. Es gab ganz ruhige und dann aber wieder schwungvolle Lieder. Es gab 1000 Jahre alte und zeitgenössische Melodien. Es gab Altbekanntes und noch nie Gehörtes.

Für die Klammer in all der Vielfalt sorgte die Qualität der Darbietungen. Den Kindern war der Spaß am Singen und der Stolz auf den Auftritt an der Nasenspitze abzulesen. Die Freude an der Musik war auch den Jugendlichen und Erwachsenen anzumerken, doch kam bei ihnen auch noch das sichere Können hinzu, das nur durch jahrelanges gemeinsames Üben zu erreichen ist.

Als zum Schluss Zuhörer und Chöre zusammen in "O du fröhliche" einfielen, war das Ziel des kurzweiligen Konzertes erreicht. Ein weiteres Gefühl war entstanden - das des Innehaltens und damit die Fähigkeit, sich mitnehmen zu lassen.

 

"Spiritus domini"

am Pfingstsonntag, 12.6.2011 gestaltete die Männerschola Göppingen mit Dekanatskirchenmusiker Ulrich Klemm ein gemeinschaftliches Konzert in Schorndorf, Heilig-Geist-Kirche.

Das Programm beinhaltete Gregorianik zum Pfingsttag im Wechsel mit Orgelimprovisationen. Zu hören waren auch mehrstimmige Werke, teils a capella, teils mit Orgelbegleitung, aus verschiedenen Epochen :

Spiritus domini (Pfingstintroitus)
"I will sing with the spirit" (John Rutter, * 1946)
Veni sancte spiritus (Pfingstsequenz)
Cara Virgo (Anonymus)
Magnificat (George Dyson, 1883-1964)
Salve Regina (Gregorianischer Choral)
"Ubi caritas et amor (Christian M. Heiß, * 1967)
"Ave verum corpus" (Karl Jenkins, * 1944)
De Sancta Maria : Responsorium "O tu, suavissima virga" (Bernard Wayne Sanders (*1957)

Ulrich Klemm interpretierte die dargebotenen Gregorianischen Gesänge ergänzend durch gelungene Orgelimprovisationen, zudem war zu hören :

Prélude et Fugue sur le nom d´Alain; op 7 (Maurice Duruflé, 1902-1986)

 

 

 

 

 

 

Impressum | Hinweise | Kontakt | Mail an Webmaster | Kontaktpersonen und Kartenbestellungen | © 2015 Göppinger Orgelwoche Stand : 17.08.2015